Existenzielle Gewissheit als Selbstbewusstsein

Wie wirst Du der Meister Deines Geistes?

 

Der Ursprung


Die Philosophie war ursprünglich eine Art der Erkenntnis, die ganz lebendig mit unserer Existenz in verbindung stand. Es wurde nicht einfach über Dinge oder Gegenstände philosophiert, sondern über unsere innerste und seinstragende Existenz überhaupt. Philosophie ist ursprünglich nach Sokrates die Vernunfterkenntnis des ewigen Seins. „Erkenne dich selbst!“ Ist und bleibt daher ihr Leitsatz. Sie ist keine abstrakte Theorie, sondern ein lebendiges Erkennen der eigenen Seele. „Abstrakt“ kommt von lat. abstra- here, d.h. von etwas abziehen, wegziehen. Im übertragenen Sinne ziehen wir aus der Ganzheit des Seins durch den reinen Gedanken einen kleinen Teil davon ab. Wir ur- teilen die Ganzheit, die in ihrer Realität unteilbares Ganzes bleibt.

Daher sind sich auch alle großen Philosophen darüber einig: Das Ich bzw. die Identität des Menschen gründet nicht bloß in seinem reinen Denken, sondern primär auf seinem Gefühl von seiner Existenz. Seinem Gefühl von Mit- Sich- Selbst- Einigkeit. Dem Gefühl, von der Ganzheit des Seins im Seinsgrund getragen zu sein. Das hat auch schon Descartes  mit seinem „cogito ergo sum“ gemeint. Leider haben viele Menschen seine Meditationen nicht wirklich gelesen, sondern nur von ihnen gehört… doch er sagte bereits, dass nicht bloß das Denken sondern auch das Gefühl , der Wille und die Vorstellung wesentliche Bestandteile unserer Existenz sind. Darum bedeutet lat. cogito auch nicht bloß „Denken“, sondern auch „Gesinnung“ -. Schelling, Fichte, Hölderlin, Kierkegaard, Nietzsche, Feuerbach, Novalis (um nur ein paar wenige zu nennen-) stimmen darin mit ihrer eigenen Existenz überein: Nur das Gefühl kann uns die Gewissheit unserer selbst geben.

Die Gegenwart


Gerade in unserer heutigen Zeit, in der alle möglichen Informationen über angebliche Tatsachen und Sachverhalte im Internet für jeden zugänglich sind – drängt sich wohl die Frage auf: Was weiß ich wirklich? Welches Wissen ist mit meinem Selbstbewusstsein identisch? Welches Wissen dient gleichzeitig meiner Selbsterkenntnis?

  • Sind Impfungen nun gut oder böse (oder nichts davon)?
  • Wurde außerirdisches Leben auf der Erde gesichtet oder nicht?
  • Ist der Himmel voll von Chemie oder natürlicher Schönheit (oder beides)?
  • War der 11. September von der U.S. Regierung geplant oder nicht?
  • Existieren ein paar wenige große Machthaber, die das Weltgeschehen in ihre Pläne lenken?
  • Existieren Himmel und Hölle oder gar Mittelerde?
  • Ist unsere Zirbeldrüse die Verbindung zum Göttlichen?
  • Warum bin ich der der ich heute bin?
  • Haben wir schädliche Würmer und Parasiten in uns?
  • Sind wir eine unsterbliche Seele?

Ein Problem bei der Beantwortung dieser Fragen ist jedoch:

„Das Ich ist gefangen in seinem Urteil“

   Philosoph Johann Gottlieb Fichte


Denn für jede dieser Fragen erzählt man sich dann seine eigene Geschichte-. Scheinbar gut recherchiert, reflektiert, abgewogen und unter dem Deckmantel der freien Meinung dann öffentlich legitimiert – und im Kollektiv verankert. So bestätigt man sich dann seine Geschichten und Informationen und bewegt sich in einem Kreislauf vermeindlicher Gewissheit. Denn was wir hierbei als „Wissen“ wähnen, ist bloß die Erzählung und die Urteile anderer, aber nicht unsere eigene, lebendige Erkenntnis.

Die Wahrheit


Mein mystisch- reales Erlebnis mit dem Drachen der Wahrheit oder: Was wirklich am Ende des irdischen Lebens bleibt.

Im Licht wird alles offenbar, heißt es… doch was bedeutet das? Dazu will ich hier mit Euch eines meiner Lebensprägenden Erlebnisse teilen. Dass meine Erkenntnis Euch die Möglichkeit eröffnet, es selbst erleben zu können.

Eines Tages legte ich mich neben meine Ehefrau nieder. Sie ist u.a. ein Medium und kann die himmlischen Kräfte und Wesen mit ihrer gegenwärtigen Existenz in hohem Maße verbinden (wir alle könn(t)en das). Sie war bereits fast eingeschlafen und ich fühlte mich gut, zentriert und mein Geist war ausgerichtet auf das göttliche Licht und der Liebe in meinem Herzen, wie vor jedem Einschlafen. Als ich nun immer ruhiger wurde, war ich in einer Art „Schwebezustand“ wie man sagt, zwischen den Welten.

Und dann ging es los…  bei der Wahrheit, die Atmung meiner Frau veränderte sich in ein gewaltig raunendes Erdbeben, das den ganzen Raum durchdrungen hat. Ihre Ein- und Ausatmung war von einer solchen überirdischen Kraft, Tiefe und Ruhe geprägt.. dass hier der Ausdruck von Sören Kierkegaard es treffend beschreiben würde: Furcht und Zittern. Doch weil mein ganzer Geist konzentriert war auf das Licht der Liebe, habe ich nun mit aller Kraft meinen Geist im Zaum gehalten und an nichts gedacht außer an die Engel des Allmächtigen-.

Was geschah dann? Ich wollte natürlich wissen, mit was für einem Wesen bzw. Kraft ich es hier zutun hatte. Auch wenn ich es schon erahnen konnte… also rückte ich Stück für Stück ein wenig näher an meine Frau bzw. an dieses Wesen. Als ich Ihm nun näher kam, da offenbarten sich mit lebendige Bilder meines ganzen Lebens! Alle meine Gedanken, meine Absichten, mein Wille, meine Vorstellungen, traumatische Erlebnisse und Verstellungen die ich in meinem Leben getan hatte, meine ganze Existenz also. So sagt man doch auch, bekommt man sein Leben nochmal gezeigt, wenn es soweit ist, seinen Körper zu verlassen… und so war es. Bei der ewigen Wahrheit, es gibt nichts Verborgenes, das nicht offenbar werden wird! Jeder Gedanke, jede Handlung, jede Vorstellung, jede Tat…. all das IST die LEBENDIGE WAHRHEIT unserer Existenz. Und keine Macht im Universum kann die Wahrheit leugnen, mögen wir auch noch so tief an ihr leiden. Und das ist auch nicht schlimm, weil andererseits eine gewaltige und unermessliche Liebe in der Tiefe unseres Herzens ist, die wir oft in unserem Alltag nicht mehr wahr- nehmen.

Dabei wurde mir eines insbesondere gezeigt: Die leidvollen Verstrickungen meines Geistes wurden in dieser unendlichen Freiheit offenbar. Denn ein Geist der sich im Urteil gefangen hält, der ist ein Sklave seines Urteils; unfähig sich wirklich frei durch die Liebe zu bewegen-.

Zu dem damaligen Zeitpunkt konnte ich nicht den Mut fassen, jenes Wesen zu umarmen und mir alles anzuschauen. Daraufhin hat sich der Zustand meiner Frau wieder normalisiert und sie schlief einfach weiter… als ob nichts gewesen wäre.

Was will ich Dir damit sagen? Ich will Dir damit sagen, dass die Wahrheit die lebendige Ganzheit unserer Existenz ist! In jedem Augenblick treffen wir Entscheidungen, fällen Urteile über uns selbst oder die Welt oder lassen sie fallen, identifizieren oder deidentifizieren wir uns… und sind tausenden Informationen ausgesetzt. Abertausend Informationen im Internet, „Heiligen Büchern“, unserer Familie und Freunden – und sie alle behaupten etwas zu wissen.

Doch was hat das mit Deiner Existenz zutun? Weißt Du es wirklich durch jede Zelle Deiner Existenz?

Worauf wir unser Denken konzentrieren, was wir uns vorstellen, worüber und wie wir urteilen und was wir tun, das liegt alles in unserer Macht! Dafür wird am Ende unseres irdischen Lebens niemand die Verantwortung übernehmen. Das ist die Härte der ewigen Wahrheit.

Aber es gibt auch die Sanftheit der ewigen Liebe… die uns erkennen lässt, dass in allem erlebten Leid und Verstrickungen auch ein Ozean von einzigartigem Erleben und Überwindungen zu finden ist, in dem wir alle leben. Der eine unerschöpfliche Quelle der Liebe für alle ist, die unsere Existenz nachvollziehen können. Das wahre Band der Nächstenliebe zwischen den Menschen.

Fazit: Wahrheit ist keine abstrakte Theorie, sondern die lebendige Ganzheit unserer Existenz!

Existenzielle Gewissheit und Seelenruhe


Die Besonderheit an der existenziellen Gewissheit ist nun, dass diese von keinem Wesen erschüttert werden kann! Denn kein Mensch und kein anderes Wesen hat Macht über die Wahrheit, die wir leben (außer die Quelle des Seins); über das, was in unserem Geist und unserem Herzen ist, über unseren freien Willen, unsere Taten, unsere Absichten und über die ganz und gar lebendige Erfahrung unserer Körper- transzendierenden Seele.

All das ist unerschütterliche Wahrheit unserer Existenz, in der wir Ruhe finden können, eben weil wir nicht mehr daran zweifeln können. Ganz recht! Denn wenn Du etwas willst, dann kann kein Wesen des Universums an diesem Willen etwas ändern außer Du selbst. Wenn Du etwas denkst, dann kann Dich kein Wesen des Universums von diesem Denken abbringen, außer Du selbst. Darum sagten die Propheten damals zur Quelle des Seins: Ich will mit Dir ein Bündnis schließen in der Wahrheit… Weil diesem Bündnis eben ein Sein inne ist, welches nicht genichtet werden kann. Und eben dieses Sein ist die unerschöpfliche Quelle der Fügung Deines Schicksals.

Das Innerste Gefühl der Realität Deiner Transzendenz. Deine Wahr- Nehmung Deiner überirdischen Existenz. Dein Sein zum Leben, der Geist der Liebe,  der in Dir als eine so starke und klare Kraft IST, dass der Gedanke diese Art der Realität nicht mehr anzuzweifeln gedenkt und dies gar als unvernünftig erkennt.

Darum liegt in dieser Kraft des Seins, die in Dir ist, eine existenzielle Gewissheit und Seelenruhe, die kein Wesen erschüttern kann. Darum sagte wohl Gott auch auf die Frage hin, wer Er sei: ICH BIN DER ICH BIN. Weil eben das Sein die Wahrheit und die Wahrheit das Sein ist.

Denn, wie der Philosoph Ludwig Feuerbach sagte:

„Das erste Kriterium von Wahrheit ist: Existenz.“

 

Sowie Dein Gefühl der Ewigkeit und dein ewiger Wille des Friedens zu allen Wesen die Ewigkeit Deiner Existenz selbst IST. Denn der Mensch ist nicht bloß ein endliches Wesen, sondern eine Synthese aus Endlichkeit und Unendlichkeit, wie die alten Philosophen es in sich selbst erkannten.

In unserer Spirituellen Philosophischen Praxis SELEKRA ist die existenzielle Gewissheit ein Grundpfeiler unserer Methode, um Dir zu helfen, Dich von Selbstzweifel und Verzweiflung zu befreien. Dazu lade ich Dich herzlich zu einem philosophischen Gespräch ein.

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